Das richtige Social-Media-Netzwerk wählen

Letztes Update:
von sanchez.s
Social Media

Social Media ist für viele der naheliegendste Kommunikationskanal, um Blogartikel zu verteilen und den eigenen Blog bekannter zu machen.

Fast jeder ist bei Facebook, viele Menschen sind bei Instagram, Twitter, LinkedIn, XING, Google+, Snapchat, Pinterest und so weiter und so fort.

Es gibt unzählige Kanäle mit verschiedenen Schwerpunkten. Jeder Kanal hat seine Vorteile, aber auch seine Tücken.

Bevor ich dir die einzelnen Kanäle vorstelle, verrate ich dir eine Sache vorab: Social Media kann ein mächtiger Hebel sein, um mehr Publikum zu erreichen.

Aber Bloggen funktioniert auch ohne Social Media. Es gibt einige sehr gute Blogger, die komplett drauf verzichten. Warum?

Weil Social Media viel Arbeit macht. Social Media heißt regelmäßiger Aufwand, der sich zudem schlecht automatisieren lässt.

Jetzt stelle ich dir die wichtigsten Kanäle kurz & knapp vor.

Facebook

Facebook ist mit Abstand das größte Soziale Netzwerk.

Bei Facebook findest du den Querschnitt der Bevölkerung. Auch viele ältere Menschen nutzen Facebook inzwischen regelmäßig.

Viele Blogger sind bei Facebook, weil man das halt so macht.

Aber – und da ist der Haken an der Geschichte – um Facebook so zu nutzen, dass man davon auch was hat, muss man Aufwand in seinen Auftritt stecken.

Wer bei Facebook erfolgreich sein möchte, macht sich drei Baustellen auf, die regelmäßig Zeit kosten:

Man muss regelmäßig selber Inhalte posten

Man muss auf fremde Inhalte innerhalb seiner Nische mit Kommentaren, Likes und Shares reagieren,

Und man muss auf Fragen und Anmerkungen seiner Follower reagieren.

Facebook ein dialogischer Kanal ist. Einfach nur den neuesten Blog-Artikel posten, wird nicht funktionieren, weil man sich erst eine Fanbase aufbauen muss.

Ich möchte dich nicht entmutigen. Viele erzielen mit Facebook eine große Reichweite. Aber wer dort erfolgreich sein möchte, muss die nötige Zeit einplanen.

Instagram

Instagram-User sind eher jünger als die von Facebook.

Wie schnell die älteren Semester Instagram für sich entdecken, wie es bei Facebook inzwischen passiert ist, bleibt abzuwarten.

Ob sich Instagram für dich eignet, kommt ein bisschen drauf an.

Bei Instagram dreht sich alles um Bilder und Videos. Wenn du keine fotogenen Inhalte hast, wird es schwierig.

Außerdem verlassen Instagram-Nutzer ungern die App, weil Instagram kaum Links zulässt.

Deshalb eignet sich Instagram eher zur Markenbildung und Imageförderung.

Leser für deine Blog- Artikel wirst du aber durch Instagram kaum bekommen.

Der Vorteil an Instagram ist, dass kaum Dialog geführt wird und der Content auch gerne “einfach” sein kann.

Ein nettes Bildchen ohne viel Tiefgang funktioniert dort manchmal besser als irgendwelche durchdachten Sachen.

Twitter

Twitter findet weltweit viele Nutzer.

Aber Achtung: In Deutschland hat sich Twitter in der breiten Bevölkerung nie durchgesetzt.

In ganz bestimmten Bevölkerungsgruppen wird es allerdings rege genutzt.

Überprüfe also genau, ob deine Zielgruppe Twitter nutzt, bevor du dich dort engagierst.

Ein weiterer Nachteil von Twitter ist, dass die Tweets nicht lange sichtbar sind. Dafür sind sie aber auch schnell erstellt.

Twitter ist wie Facebook dialogisch. Du solltest also Zeit einplanen, auf Tweets deiner Follower zu reagieren. Sonst werden sie nicht lange deine Follower sein.

Snapchat

Bei Snapchat erreichst du ein sehr junges Publikum. Der Fokus liegt wie bei Instagram auf Fotos und Videos.

Änhlich wie bei Twitter hat der gepostete Content allerdings eine kurze Verweildauer.

Wenn du keine jungen Leser bedienst und keinen fotogenen Content hast, solltest du schon sehr gute Gründe haben, um dich auf Snapchat zu engagieren.

Pinterest

Pinterest nennt man auch das Google der schönen Dinge.

Hier wird vor allem Mode, Reisethemen, Gastro, Handwerk und Kunst an die digitale Pinnwand gepinnt.

Wenn du ein passendes Thema beackerst und du gute visuellen Inhalte produzierst, dann ist Pinterest eine gute Wahl.

Denn der Aufwand hält sich in Grenzen, weil Pinterest kaum dialogisch ist und sich gut zum Verteilen des eigenen Contents eignet.

Ein weiterer Vorteil: Bei Pinterest ist es Gang und Gäbe, Social-Media-Posts zu pinnen und damit zu archivieren und haltbar zu machen.

LinkedIn und XING

LinkedIn und XING sind Business-Netzwerke.

LinkedIn ist weltweit unangefochtener Marktführer, allerdings ist im deutschsprachigen Raum XING durchaus relevant.

Beide Business-Netzwerke eignen sich neben dem offensichtlichen Thema Personalrecruiting vor allem für Themen im Berufskontext, wie Vertrieb oder Führungscoachings.

Das waren die wichtigsten Social-Media-Kanäle.

Wenn du dich bei einem oder mehrere Social Media-Kanäle engagieren willst, solltest du dir vorher diese 3 Fragen stellen:

  • Welchen Aufwand kannst und möchtest du betreiben?
  • Welche Social Media Kanäle nutzen deine Leser?
  • Sind deine Inhalte Bild- und/oder Video-lastig?

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